Exkursionen im Sommer 2009
Sommer 2008
November 2004
Juli 2005
Oktober 2005
Oktober 2005 - Stadtansichten
Oktober 2005 - Dorfimpressionen
Oktober 2005 - Ausflug
Guten Tag, liebe Mitglieder vom Tscheburaschka-eV!
Vielen Dank für Eure Unterstützung in Höhe von 1000,00 Euro. In den Sommerferien unternahmen wir wieder über zehn Exkursionen in die nähere Umgebung und drei Ausflüge auf den Flüssen des Ural. Diesmals auf der Koiwa, der Uswa und der Wischera. Unsere Zöglinge waren begeistert.
Mit Eurer finanziellen Hilfe konnten wir unsere Zelte, Schlafsäcke, Kompanten und andere Ausrüstungsgegenstände ergänzen, was bei der sicheren Ausführung unserer Unternehmungen von großem Vorteil ist.
Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe in dieser schweren Zeit. Wir warten jederzeit auf einen Besuch von Euch und bereiten gerne einige Exkursionen vor, zu welchen Ihr herzlichst eingeladen seid.
Mit den besten Grüßen, Nina Iwanowna Jerschowa, Direktorin des Kinderheimes.
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Höhepunkt der diesjährigen Reise war ein gemeinsamer Ausflug mit den Kindern. Wir besuchten den Grenzstein Europa - Asien auf dem Kamm des Ural. Auf der Rückfahrt kamen wir an einen Gedenkstein unweit des Ortes Promysla. Hier wurde der erste Diamant Russlands gefunden. Der Geologe Alexander Sergejewitsch Wradi erzählte den Kindern etwas aus der Geschichte des russischen Bergbaues und der Bedeutung der Bodenschätze des Urals für Russlands Wirtschaft. Danach führte er vor, wie man Gold wäscht. Hier am Fluß Koiwa treten die goldhaltigen Sande bis an die Oberfläche. Allerdings war die Ausbeute so mager, dass man sie nur unter dem Mikroskop betrachten konnte.
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Nun ein paar Herbstimpressionen vom Dorf Koiwa. Hier befindet sich die Datscha vom Kinderheim, die natürlich auch im Winter versorgt werden muss. Wir haben die Stippvisite genutzt und die Banja, die russische Sauna, genossen. Anschließend gab es frisch gräucherten Fisch.
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Mit diesen Bildern möchten wir die Stadt Gornosawodsk vorstellen. Somit kann sich ein Jeder ein genaueres Bild vom städtischen Umfeld des Kinderheimes machen. Gornosawodsk ist eine kleine Stadt an den Hängen des Westurals. Die eurasische Grenze liegt ungefähr 70 km entfernt. Hauptarbeitgeber ist das drittgrößte Zementwerk Rußlands, ein Eisenwerk, dessen Geschichte bis zu Peter dem Großen reicht und die Holzindustrie. Seit dem Erdgasleitungsbau gehört auch der Erdgasriese “gasprom” dazu. Die Markenzeichen deutscher Arbeiter sitzen einmal bei der großen Verdichterstation, die wir hier errichteten und eine kleine Plattensiedlung. Dazu gehören Wohnungen, Kaufhalle, Schule, Kinderkombination, Altenheime, Heizhäuser und eine Kläranlage. ( s.a. unter unseren links)
Im Stadtbild haben sich Gebäude aus der Gründungszeit des Ortes erhalten, also Ende 19. bis Anfang 20. Jahrhundert. Holzhäuser aus der Zarenzeit und der frühen Sowjetunion, Stalinzeit und der sowjetischen Moderne. Dann die Neubauten der DDR und schließlich der moderne russische Baustil, der so langsam alles Alte verdrängt und sich sehr am westliche Standard orientiert.
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